Johann Wolfgang von Goethe: „Möge das Studium der griechischen und römischen Literatur immerfort die Basis der höhern Bildung bleiben!“
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    Primäre Plattform meines politischen Engagements war der Bund Kärntner Studenten (BKS), ich wurde dort Bundessekretär und schließlich Bundesvorsitzender. Meine Vorgänger in dieser Funktion waren Peter Kostelka, Peter Ambrozy und Robert Kobau. Ich ging allerdings als erster in dieser Reihe weder nach Kärnten zurück noch in die Politik.

    Der BKS engagierte sich für die Etablierung der Klagenfurter Universität für Bildungswissenschaften und ich war - vor Beginn des Studienbetriebes - quasi als Vertreter der künftigen Studenten Mitglied des Gründungsausschusses (mit dem seit 1997 dort tätigen Professor Dr. Gerhard Friedrich bin ich jedoch weder ident noch verwandt).

    Als im Jahr 1972 in Kärnten der Ortstafelsturm einsetzte, war der BKS die einzige Organisation im Umfeld der Kärntner SPÖ, die sich aktiv am Solidaritätskomitee für die Rechte der Kärntner Slowenen beteiligte. Als am 25. Oktober 1973 die große Demonstration des Solidaritätskomitees in Klagenfurt stattfand (siehe S. 42f der hier verlinkten Diplomarbeit), war ich dort - zum Entsetzen meiner Eltern - am Rednerpult der Repräsentant des demokratisch-liberalen deutschsprachigen Kärntens. Einen Artikel, den ich damals geschrieben habe, eine Presseschau sowie am Ende den vollständigen Text meiner Rede am Alten Platz in Klagenfurt gibt es hier, es sind Faksimiles der Kärntner Studenteninformation (KSI), daher bitte um Nachsicht für die mindere grafische Qualität. Es gibt dazu auch einen Bericht in der ORF-Sendung Zeit im Bild, Minute 1:42 zeigt mich am Mikrofon. Die damalige Bekleidungsmode ist ein amüsanter Nebenaspekt ;-). 

    Am psychologischen Institut der Universität Wien war ich an den diversen Institutsgruppen beteiligt, die von Arbeitskreisen bis hin zu Gegenvorlesungen versuchten, das offizielle Studienprogramm zu erweitern.

    Angeregt von Wolfgang Pollak, Ordinarius für Romanistik an der Universität Wien und Autor eines Buches zur damals noch wenig populären Soziolinguistik, gründete ich gemeinsam mit Studenten, Lehrern und Journalisten die ages (Aktionsgemeinschaft für emanzipatorische Schul- und Bildungspolitik).

    Heute würde ich mich als sozial-liberal charakterisieren.

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