Carlos Castaneda: „Angst fügt einem nie Schaden zu. Was dem Geist schadet, ist: Immer jemanden hinter sich zu haben, der einen schlägt und sagt, was man tun oder lassen soll.“
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  • Studium

    Nach der Matura im Jahr 1967 zog ich zum Studium nach Wien, wo ich nach einigen Monaten in einer Wohngemeinschaft in ein Studentenheim der WIHAST zog (zunächst Erlachgasse dann Skodagasse). Das war nach der Schule der nächste Glücksfall, denn in diesen Studentenheimen herrschte eine Liberalität und ein Klima der Offenheit und des Engagements, das damals keineswegs selbstverständlich war.

    Studium an der Universität Wien, zunächst Physik und Mathematik, allerdings stellte ich im Laufe des zweiten Studienjahres immer mehr fest, dass mein Interesse an den Gesetzen der Natur nicht so stark ausgeprägt war, wie es für dieses Studium notwendig gewesen wäre. Durch einen Freund besuchte ich einige Psychologie-Vorlesungen, insbesondere des damaligen Institutsvorstandes Hubert Rohracher und war von diesem naturwissenschaftlichen und rationalen Zugang fasziniert. Im Gegensatz zu den meisten Studienkollegen, die eigentlich Psychoanalyse studieren wollten, nun aber experimentelle Psychologie, Statistik, Neuropsychologie etc. vorfanden, war das Studium in Wien für mich genau richtig.

    Meine Dissertation beschäftigte sich mit der impliziten Persönlichkeitstheorie von Lehrern. Dabei wendete ich die Methode der multidimensionalen Skalierung in einer von zwei Wissenschaftlern der Bell Telephone Laboratories entwickelten Ausprägung an (Caroll & Chang: INDSCAL ). Da mir die Bell Labs als Antwort auf meine Anfrage einfach ein Magnetband mit den Sourcen des Programms zusendeten, lernte ich notgedrungen programmieren.

    Im Jahr 1975 schloss ich das Studium der Psychologie mit dem Nebenfach Pädagogik mit der Promotion zum Dr.phil. ab. Der Wechsel der Studienrichtung zu Beginn und das politische Engagement nebenbei hatten wohl 2 Jahre gekostet, die dabei gesammelten Erfahrungen wogen diesen Zeitverlust allerdings bei weitem auf.

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